Trickdog oder Zirkusclown?


Wie viele Tricks muss der Hund wirklich können? Wann ist es vielleicht zu viel?

Für mich war es am wichtigsten, dass Ben die Grundbefehle schnell beherrscht. Dazu gehören für mich: Sitz, Platz, Bleib, Stopp und die allzeit beliebte Leinenführigkeit.
Ehrlich gesagt, klappt die Leinenführigkeit bei uns bis heute nur so lala.
Dafür kann Ben mittlerweile noch einige andere Tricks: Pfötchen, Männchen, Durch die Beine, Drehen (links/rechts), Winken, auf die Schulter, Tipp, Wo ist Frauchen?, Verbeugen, Gib Laut, Rückwärts laufen, Close, Kopf ablegen, Rolle, Rücken, über das Bein springen...
Bei Halten sind wir noch am Üben. Das klappt momentan nur mit seinem Dummy und auch nur wenn er dabei Männchen machen kann. Wieso auch immer. 
Noch lernen wollen wir: Schämen, Peng/ tot stellen und auf den Rücken springen.

Ben fällt es ziemlich leicht neue Tricks zu lernen. Für neue Tricks benutzen wir unseren Clicker. Wir fangen immer ganz langsam an und jede richtige Richtung wird sofort belohnt. Allmählich steigern wir dies und dehnen die Tricks immer weiter aus. Effektiv muss ich mit Ben im Normalfall ungefähr 10-20min für einen Trick üben, damit er ihn versteht. 

Kopf ablegen:

Ich habe mich normal auf die Couch gesetzt. Ben habe ich neben mir Platz machen lassen. Dann habe ich ein Leckerlie genommen und dieses Richtung Oberschenkel und weiter nach unten geführt. Ben ist mir gefolgt bis der Kopf vor Schnuppern auf meinem Bein lag. Dann habe ich geclickert und es immer wieder wiederholt und den Begriff „Legen“ eingeführt.

Verbeugen (oder auch Diener):

Ben musste stehen bleiben. Ich habe vor seine Nase ein Leckerlie gehalten und bin mit meiner Hand Richtung Boden gegangen. Am Anfang ging er nur mit dem Kopf runter. Das habe ich bereits belohnt, bis er endlich die Vorderpfoten nach unten gebracht hat. Alternativ kann man auch die Hand unter den hinteren Teil des Bauches tun, sodass er merkt, dass dort etwas ist und der Hund nur die Vorderpfoten nutzt.